Vergabestelle:
Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen (WKA)
vertreten durch die Stadtwerke Wissen GmbH
Wiesenstraße 2
57537 Wissen
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Beschränkte Ausschreibung nach Öffentlichem Teilnahmewettbewerb, VOB/A
Sanierung des Trinkwasserhochbehälters „Horhausen“ in der Ortsgemeinde Horhausen (Westerwald)

 

Beschreibung des Trinkwasserbehälters:

  • teils oberirdischer brillenförmiger Behälter mit zwei Wasserkammern, Stahlbeton, Bodenplatte aus Stahlbeton,
  • Bedienhaus: Zweigeschossig aus Stahlbeton zwischen bzw. leicht vor den beiden Wasserkammern
  • Abmessungen der Wasserkammern:
    Durchmesser. ca. 10,50 m, mittlere Deckenhöhe: ca. 3,72 m, Speicherinhalt: 2 x 400 m³ = 800 m³

Es sind alle Stahlbetonoberflächen im Rahmen einer Betoninstandsetzung mit Qualitätsmerkmalen gemäß dem DVGW Regelwerk (W 300 Teile 1 bis 5, W 316, W 347, W 398, W 270, UBA-Leitlinien) zu ertüchtigen.

Es kommt ein teils mehrschichtiges, rein mineralisches Beschichtungssystem ohne organische Zusätze oder Zusatzmittel zum Einsatz.

Bei der Abarbeitung der Leistungen ist folgendes Vorgehen geplant:

  • Abbruch des Anstriches an allen Flächen inklusive Putz- und Estrichschichten, ca. 640 m², geringer PCB-Gehalt im Anstrich
  • Betoninstandsetzung der Schadstellen
  • Beschichtung der Oberflächen mit einer mineralischen Beschichtung gem. DVGW Arbeitsblatt W 300-3/4 Typ 1, ca. 640 m²
  • Erneuerung der Verrohrung in den Wasserkammern und der Schieberkammer erfolgt bauseits
  • Erneuerung der Be- und Entlüftung erfolgt bauseits
  • Instandsetzung sämtlicher Oberflächen im Betriebsgebäude, Fliesen-, Putz- und Malerarbeiten im Bedienhaus, ca. 250 m²
  • Dachabdichtungsarbeiten, 20 m²
  • Fassadenarbeiten (WDVS), ca. 50 m²
  • Vorgesehene Bauzeit Januar 2020 bis Oktober 2020

Bewerbungsbedingungen/Eignungskriterien:

Geforderte Eignungsnachweise

Die Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend vorzulegen. Die Nichtvorlage kann zum Ausschluss vom Verfahren führen.

Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit Angaben zu machen gemäß VOB/A § 6 Nr. 3(2) Buchstabe a, b, c, d, e, f, g, h, i.

Weitere Eignungsnachweise:

(1) Den Auszug aus dem Gewerbezentralregister (nicht älter als 3 Monate)

Für die Betoninstandsetzungsarbeiten:

(2) den Nachweis der Mitgliedschaft in einer Beton-Güteschutzgemeinschaft

(3) Benennung der qualifizierten Führungskraft gem. Instandsetzungsrichtlinie mit Qualifikationsnachweis und Benennung der zum Einsatz vorgesehenen Arbeitskräfte mit SIVV-Schein, Düsenführerschein.

(4) Qualifizierung des Personals (Fachaufsicht, Fachkraft) und Betriebsorganisationen, wie sie zur Zertifizierung im DVGW W 316 (A) in der Sparte ITW und O vom April 2018 beschrieben sind. Die Vorlage einer gültigen Zertifizierung nach DVGW-W 316 (A) ersetzt die Vorlage der zuvor beschriebenen umfangreichen Nachweise für das Firmenaudit, das Baustellenaudit, das QM-Management, die Prüfungsnachweise für den Zertifizierer und die Experten des Zertifizierers und die Referenten der Qualifizierungsmaßnahme, das Personal des Fachunternehmens (Fachgespräch für Fachkräfte und Fachaufsichten) sowie für die Durchführung der Zertifizierung.

(5) Als Referenz sind mindestens 3 Sanierungsprojekte (Wasserspeicherinhalt > 600,00 m³) aus den letzten 3 Jahren nachzuweisen.

Wertungsmerkmale: Eignungsnachweise: Geforderte Erklärungen (§ 6 Abs. 3 Nr.2 VOB/A) über

  • Umsatz der letzten 3 Jahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
  • Eigenerklärung darüber, dass in den letzten 3 Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen gemäß Beschreibung der Eignungsnachweise (Punkt 5) ausgeführt wurden. Das jeweilige Projekt ist zu beschreiben. Hierzu ist auszuführen: (1) Mangelfreiheit des Projekts; (2.) Ausführungszeitraum, (3.) Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und (4.) seines Ansprechpartners sowie (5.) des Auftragswertes.
  • Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Arbeitskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gegliedert nach Berufsgruppen.
  • Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
  • Eigenerklärung, dass kein Insolvenz- oder dass kein gerichtliches Ausgleichsverfahren vorliegt bzw. dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
  • Eigenerklärung, dass keine Tatbestände des § 21 SektVO in der Person des Unternehmens oder der Leitungspersonen des Unternehmens vorliegen.
  • Eigenerklärung zum Firmenprofil, zur Unternehmensgröße und zum Personalbestand insgesamt. Geschäftsstruktur und Ansprechpartner vor Ort.
  • Nachweis einer aktuell bestehenden und gültigen Betriebshaftpflichtversicherung durch Bestätigung des Versicherers in Kopie mit mindestens folgenden Deckungssummen je Versicherungsfall: 5.000.000 EUR für Personenschäden, 5.000.000 EUR gegen Sachschäden und 5.000.000 EUR gegen Vermögensschäden; die drei Versicherungsarten müssen ausdrücklich benannt sein und die vorgenannten Beträge müssen aus dem Nachweis hervorgehen.
  • Vorlage eines Zertifikates über systematischen und wirksamen Arbeitsschutz (AMS Bau oder gleichwertig).
  • Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.
  • Eigenerklärung, dass die Verpflichtung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
  • Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
  • Vorlage der Bescheinigungen Fachaufsicht und Fachkraft nach DVGW-Arbeitsblatt 316 (A), mit einer Gültigkeit bis einschließlich 2021.
  • Nachweis der Mitgliedschaft in einer Gütegemeinschaft „Anerkennungsbereich Beton“ und dem Zusatz mit den erforderlichen Kenntnissen zur Einhaltung der Anforderungen gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG).

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Nichtvorlage kann zum Ausschluss vom Verfahren führen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein rechtsverbindlicher Bevollmächtigter benannt wird.

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04.10.2019

Anschrift an die die Anträge zu richten sind: Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen (WKA) vertreten durch die Stadtwerke Wissen GmbH, Wiesenstraße 2, 57537 Wissen

Es werden minimal 3, maximal 6 Bewerber aufgefordert ein Angebot abzugeben